Studenten über Studenten
Anna Schüpferling am 26.Feb.2009 um 18:02 Uhr
Nach den wenigen bisher erlebten Tagen in Beijing glaubten wir den Kulturschock einigermaßen überwunden zu haben. Doch es kam alles ganz anders, denn heute, am Donnerstag, stand unsere erste direkte Konfrontation mit einer Fülle von einheimischen Studenten auf dem Programm.
Frühmorgens reihten wir uns in die lange Schlange der auf ein Taxi Wartenden ein, um unserem Ziel näher zu kommen: Das Beijing Institute of Technology (BIT). Diesmal war die Rushhour nicht während des Fahrens das Problem, sondern schon davor.
Endlich angekommen wurden wir sehr freundlich von Herrn Christopher Dege in Empfang genommen, der uns sofort auf zwei Deutschklassen im ersten Lehrjahr aufteilte und uns damit in ein heilloses Durcheinander von Fragen, Diskussionen, Adressenaustauschen und Schreibbekundungen warf.
Als wir nach dem Schlusspfiff die beiden Klassenzimmer verließen, war jedoch ein breites Grinsen auf unseren Gesichtern zu lesen. Genau so hatten wir uns diese Reise vorgestellt. Direkt im Anschluss begaben wir uns in das Klassenzimmer der weiter fortgeschrittenen Deutschstudenten. 25 Mädels - 5 Jungs! Nach dem Verlassen des Klassenzimmers klang das Kichern noch im Flur nach. Zum Abschluss wurden uns in einem interessanten Vortrag die Aktivitäten und Besonderheiten des BIT geschildert.
Eilig ging es wieder zum Taxistand und auf ans andere Ende der Stadt. Kaum ausgestiegen wurden wir von ca. 30 Studenten der Tsinghua Universität stürmisch begrüßt. Der Grund? Nokia hat für uns nicht nur eine Besichtigung des Campus, sondern auch einen Austausch mit Elektrotechnikstudenten organisiert, die auch eifrig unseren Blog mitverfolgen. An dieser Stelle einen herzlichen Gruß!
Nach einem Vortrag von unserer Ansprechpartnerin Ms. Ivy Zheng, einer Hausführung und unzähligen Fotos fuhren wir weiter zum Seidenmarkt, welcher uns nach diesem anstrengenden Tag, die letzten mühsamen Worte entlockte. Zur Belohnung kehrten wir letztendlich in ein Pekingenten-Restaurant ein, in dem die Ente vor unseren Augen in saftige Teile geschnitten wurde und wir unsere Teigtaschenwickelkunst vollendete.

















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