In der Quing-Dynastie...
Michael Löffler am 25.Feb.2009 um 15:02 Uhr
...diente der Sommerpalast den Kaisern als Rückzugsort aus der Verbotenen Stadt. Dieses Gelände, was von Kaiserwitwe Cixi umgebaut wurde, war unser Ziel am heutigen Morgen. Beeindruckende Hallen, Gärten und Tore liegen idyllisch am Kunming See, was nicht nur den Kaisern vergangener Zeiten gefiel.
Anschließend verständigten wir uns mit dem "China-Riegel", der sich immer wieder als große Hilfe erweist und bei vielen Chinesinnen Heiterkeit erweckt. Man empfahl uns einen öffentlichen Bus zur Tsinghua-Universität für 1 Yuan, in dem neben dem Busfahrer noch zwei Kontrolleure dafür sorgen, dass wirklich niemand schwarz fährt.
An der Universität empfing uns Frau Zheng am Memorial Gate. Sie stellte die wichtigsten Eckdaten und Gebäude vor und informierte uns außerdem über Ausrichtung und Forschungsschwerpunkte. Im Anschluss führte uns eine chinesische Studentin über das Universitätsgelände, das neben den Gebäuden der einzelnen Fachrichtungen, den Wohnheimen der Studenten und Mitarbeiter auch vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten beinhaltet. Die Ausmaße (4 km²) des gesamten Campus, in dem 26.000 Studenten leben und lernen, sind einfach gigantisch und mit einer deutschen Universität sicherlich nicht zu vergleichen. Während des Rundgangs haben wir einige Details über das Studieren und das Studentenleben erfahren können, ihrerseits informierte sich "Don Ni", unsere Führerin, auch über die Studienmöglichkeiten in Europa und Deutschland. Nachdem sich unsere Füße bemerkbar machten, führte sie uns auch noch zu einem chinesischen Restaurant, das zwar "expensive, but for German students OK" sein sollte. Zum Glück hatte es geschlossen.
Am Abend machte sich dann ein Teil der Gruppe auf zum Fake-Market, ein anderer verfolgte das Einholen der Flagge auf dem Platz des Himmlischen Friedens und schlenderte durch die kleinen Gassen rings um die Dazhalan Lie, in der landestypische Waren und Spezialitäten angeboten werden.
Im Moment sitzen wir schreibend im Hotel und warten auf unser "Fit-In" beim Schneider, der anscheinend gute Arbeit geleistet hat.

















Kommentare
Es hat sich ja herausgestellt, dass es solche und solche Chinagruppen gibt. Solche versinken im Smog und solche haben strahlend blauen Himmel. Wobei ich jetzt nicht näher erlätern will, wo jetzt der Unterschied zwischen solchen und solchen Gruppen ist... :)
Kommentar von: Anne | 28.Feb.2009 um 02:02 Uhrsmog? welcher smog? ;-) die pekinesen scheinen seit olympia sehr umweltbewusst geworden zu sein...^^
Kommentar von: mig | 26.Feb.2009 um 17:02 UhrLangsam glaub ich, dass das mit dem Smog in Peking gar nicht stimmt... Ihr hattet ja auch schon wieder strahlend blauend Himmel am Sommerpalast. :)
Kommentar von: Mirijam | 25.Feb.2009 um 18:02 UhrKommentar verfassen