Tagebuch


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Einladung zum Abschlussvortrag der Exkursion

Michael Löffler am 06.Mai.2009 um 00:05 Uhr

abschlussvortrag26 Tage, 15 Studenten, ein akademischer Begleiter - viele km zu Luft, mit dem Zug, mit dem Bus, mit dem Taxi und zu Fuß legten wir zurück um mit vielen tollen Erfahrungen aus China und Malaysia zurückzukehren.

Um allen Interessierten einen Eindruck in diese atemberaubenden Regionen zu vermitteln, laden wir herzlich zum Abschlussvortrag der Exkursion am Mittwoch, 27. Mai 2009, um 19:30 Uhr im Hörsaal H8 an der Technischen Fakultät (Erwin-Rommel-Straße 60, Erlangen) ein.

Für alle Studenten der Technischen Fakultät, die an einer Teilnahme an der Exkursion 2010 interessiert sind, wird es an diesem Abend erste Infos geben.

Hochfrequenz kann auch hochspannend sein

Michael Bleier am 18.Mär.2009 um 20:03 Uhr

Mi 18.03 - Rohde&Schwarz 1 Als Abschluß unserer Reise in Malaysia besuchten wir noch die Firma Rhode&Schwarz. Nach einer Führung durch die Reparatur-, Test und Kalibrierungslabors konnten wir dann selbst einmal Hand anlegen an die Messgeräte von Rohde&Schwarz. So konnten wir auch unsere eigens aus Deutschland importierten HF-Testsender (in Fachkreisen auch als Mobiltelefon bekannt) einmal vermessen und austesten. Rohde&Schwarz war die einzige deutsche Firma im Ausland, in der kein einziger "Expat" zu finden war. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Herr Ngan vom German Malaysian Institute in Malaysia hielt einen Gastvortrag über die zusammenarbeit der deutschen Hochschulen und dem GMI. Besonders hervorgehoben wurde die Hochschule Nürnberg.

Am Abend war es dann soweit: aus, vorbei, das wars. Voller neuer Erfahrungen, Eindrücke und 360° Rundumblick durch Asien fliegen wir zurück in die Heimat. Und alle sind sich einig: Wir würden es wieder tun.

Robo-Day

Michael Bleier am 17.Mär.2009 um 20:03 Uhr

Di 17.03 - KUKA 1 Am Dienstag begann der Tag mit einem Besuch bei KUKA Robot Automation in Puchong. KUKA Malaysia importiert sämtliche Roboter aus Deutschland und baut damit im Haus kundenspezifische Automatisierungslösungen.

Nach einem guten Mittagessen in einem einheimischen Restaurant mit Mitarbeitern von KUKA holte uns die Universiti Kuala Lumpur ab und brachte uns an das Malaysia-France-Institute (MFI). Das MFI ist auf den Fachbereich Maschinenbau spezialisiert. Hier legt man ähnlich wie in deutschen Fachhochschulen oder Berufsakademien sehr viel Wert auf die praktische Ausbildung der Studenten. Hiervon konnten wir uns bei der Führung durch die Werkstätten der Universitäten überzeugen. Abschließend zeigte man uns noch ein Prestigeprojekt der Universität. Seit vielen Jahren nimmt die Universität erfolgreich am Robocon, einem studentischen Roboterwettbewerb, teil.

Kaum da, schon wieder weg

Michael Bleier am 16.Mär.2009 um 20:03 Uhr

Am frühen Montagmorgen machten wir uns auf zu einer Busfahrt quer durch Malaysia nach Pekan. Die vierstündige Busfahrt nutzte die Gruppe, um etwas Schlaf nachzuholen. Ziel unserer Fahrt war das Werk von Mercedes-Benz. Hier werden die S-, E- und C-Klasse, sowie Nutzfahrzeuge (Actros-LKWs) gefertigt. Im Gegensatz zu den großen Werken in Deutschland ist der Grad der Automatisierung hier deutlich geringer. Der Luxusautomobilmarkt ist in Malaysia noch relativ klein und so werden hier nur ca. 20 Autos pro Tag montiert. Dennoch ist Merzedes in Malaysia einer der größten Arbeitgeber. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten wir uns dann im Gespräch noch über Praktikumsmöglichkeiten informieren und Fragen zum Leben und Arbeiten bei Merzedes in Malaysia stellen. Anschließend ging es weiter zu einer örtlichen Weberei in der noch nach gutem alten Handwerk gearbeitet wird. Nach einer kurzen Besichtigung ging es dann mit dem Bus zurück nach Kuala Lumpur.

Der Abend wurde genutzt die facettenreiche Stadt in kleinen Gruppen zu erfahren. So besuchten einige das chinesische Viertel, andere das indische und wieder andere sammelten Eindrücke im "Golden Triangle", dem zentralen Viertel von Kuala Lumpur, wo sich auch die Twin-Towers befinden.

Willkommen in Kuala Lumpur

Michael Bleier am 15.Mär.2009 um 20:03 Uhr

So 15.03 - Schmetterlingspark Einer kurzen Nacht auf dem Flug von China nach Malaysia zum trotz, machten wir uns kurz nach dem Check-In im Hotel auf zur Erkundung der Stadt. Mit dem Hop-On-Hop-Off Bus ging es dann zur ersten Station den Lake Gardens, ein 92 ha großer Regenwald mitten in der Stadt. Hier konnten wir die Artenvielfalt im Schmetterlingspark und im Vogelpark bewundern. Nach einem kurzen Besuch bei der Nationalmoschee ging es dann weiter mit der Stadttour in die Innenstadt. Hier genossen wir noch den tollen Blick über die Stadt von der Aussichtsplattform des Fernsehturms von KL, dem Menara KL.

Am späten Nachmittag hatte die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Gesprächsrunde für uns vorbereitet. Geladen waren, neben dem einladenden KAS-Landesbeauftragten Dr. Thomas Knirsch, Dr. Tarcisius Chin vom Malaysian Institute of Management und Thomas Hundt, Büroleiter Malaysia der Bundesagentur für Außenwirtschaft. Beide hielten einen kurzen Vortrag über Ihre Arbeit in Malaysia und schilderten ihre Eindrücke von Leben und Arbeit in Malaysia, deutschen Unternehmen in Malaysia und von Unterschieden zwischen deutscher und malaysischer Unternehmenskultur. Mo 16.03 - Petronas Towers Danach war die Runde offen für Fragen und Diskussionen. Natürlich wurde auch die Arbeit der Adenauerstiftung in Malaysia, über die wir bereits die wichtigsten Informationen in Form eines Flyers erhalten hatten, thematisiert.

Nach einer abenteurlichen Rückfahrt in die Stadt (kein Taxi wollte zunächst die Innenstadt verlassen um uns abzuholen) ließen einige von uns den Abend in der Sky-Bar des Trader's Hotels mit Blick auf die Petronas Twin-Towers ausklingen.

Abschied aus China

Fabian Mruck am 15.Mär.2009 um 14:03 Uhr

Am Samstag hatten wir in aller Ruhe Zeit die Stadt Hangzghou und den malerisch in ihr gelegenen Westsee zu erkunden. Dieser ist in ganz China bekannt, denn Hangzhou ist einer der wichtigsten Orte an dem Chinesen ihren Urlaub verbringen. Ebenso ist der Westsee eines der bekanntesten Teeanbaugebiete Chinas an dem der berühmte Drachenbrunnentee angebaut wird. Bei herrlichem Wetter wurde der See teilweise zu Fuß und teils per Schiff erkundet. Der Nachmittag wurde von vielen dazu genutzt noch Tee oder andere Andenken zu besorgen um die daheim gebliebenen zu erfreuen. Erwähnenswert ist hierbei auch der Nachtmarkt der mit Beginn der Dämmerung öffnet auf welchem die Waren im Schein von huderten von Glühbirnen angeboten werden. Leider konnten wir uns dort nicht lange aufhalten denn wir wollten ja noch nach Malaysia.

Am frühen Abend fuhren wir dann mit dem Bus zum Flughafen von Hangzhou. Dort war der richtige CheckIn-Schalter schnell gefunden; es gab an diesem Abend nur einen einzigen Internationalen Flug.

Antriebs-, Förder- und Wertschöpfungsketten

Johannes Popp am 14.Mär.2009 um 17:03 Uhr

Der Freitag begann mit einem Besuch bei Wulf Chain, einem 100%igen Tochterunternehmen des deutschen Familienunternehmens KettenWulf. Dort empfing uns der deutsche CFO Martin Schulz. Nach einer Firmenpräsentation wurden wir durch die Produktionshallen geführt. Wulf Chain fertigt in China Antriebs- und Förderketten sowie entsprechende Ritzel. Der Produktionsschwerpunkt liegt auf den Förderketten. Hier konnte das Unternehmen in China die gesamte Wertschöpfungskette von der Einzelteilfertigung über die Härtung bis zur Montage etablieren.

Nach der Betriebsbesichtigung stand ein Besuch der Zhejiang Universität auf dem Programm. Unsere Pläne wurden allerdings durch eine zweistündige Taxifahrt mehrfach umkreist und durchkreuzt.

Schließlich kamen wir doch noch mit 15-minütiger Verspätiung an der Universität an. Dort empfing uns Prof. Dr. Fang und stellte uns das neue Masterprogramm Chinesestudies vor. Anschließend führten uns Deutschstudenten über den Campus der renommierten Universität.

Die schönste Stadt der Welt?!

Michael Löffler am 13.Mär.2009 um 07:03 Uhr

Viel zu früh weckte uns am Donnerstag eine freundliche Stimme am Telefon aus unseren süßen Träumen, damit wir den Schnellzug nach Hangzhou nicht verpassen. Schon mehrmals während unseres Aufenthalts in China bekamen wir zu hören, dass dies die schönste Stadt Chinas, wenn nicht der ganzen Welt (laut Marco Polo) sei. Im Laufe der Tage stellten wir dann fest, dass es tatsächlich die zweitschönste Metropole unseres Planeten ist, hinter Teuschnitz/Oberfranken.
Nach unserer Ankunft erfolgte vor dem Check-In im Hotel der Transfer zu Linde Engineering, einem Tochterunternehmen der deutschen Linde AG, wo uns Dr. Nippel mit seinem Team begrüßte. Zunächst stellte Moritz unsere Uni, die ETG und die China-Exkursion vor. Im Anschluss brachte uns Herr Weidong das Unternehmen näher und Herr Schebesta referierte in einem interessantem Vortrag über kryogene Luftzerlegung. Durch die folgende Diskussion konnten unsere vielen Fragen geklärt werden. Vor dem Mittagessen wurden uns noch die Ingenieurbüros gezeigt, wobei wir einige Nightlife-Tipps von Herrn Hacke, der zur Zeit als Praktikant in Hangzhou tätig ist, erhielten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Nachmittags erkundeten wir die Stadt, unter anderem den West Lake, wofür die Stadt weit über die Grenzen Chinas hinaus bekannt ist und die Silk Street, einer Ansammlung vieler traditioneller Läden.

Das Firmendoppelpack - Automotive Day

Matthias Münch am 11.Mär.2009 um 23:03 Uhr

Der letzte Tag in Shanghai (Mittwoch 11.März. 2009) war ganz dem Automotive-Bereich gewidmet. Auf der Tagesordnung standen die Besuche bei Continental Automotive Systems Shanghai Co. Ltd (CAS) und LEONI Bordnetzsysteme – beide im Jiading Bezirk Shanghais gelegen.

Nach rund einer Stunde Busfahrt erreichte unsere Gruppe um 9.00 Uhr das neue Werk (Plant 2) von Continental Automotive Systems. Dort wurden wir von General Manager Juergen Martin und Management Assistent Veronica Zheng begrüßt.Mi 11.03 Conti Shanghai
Nach einer Einführung zu Continental und zu dem Werk in Shanghai im Speziellen schilderte uns Herr Martin die Hauptunterschiede in der Denkweise zwischen Deutschen und Chinesen.

Nachdem wir uns mit ESD-Kleidung ausgestattet und die Hürden der ESD-Prüfung hinter uns gebracht hatten, wurden wir durch die Montage der ECU- und ABS-Komponenten bei CAS geführt. Als Besonderheit im Vergleich zu vielen deutschen Elektronikproduzenten ließ sich bei CAS neben vollautomatisierten auch eine semi-automatisierte Produktionsanlage bestaunen. Nach dem Mittagessen in der CAS-Kantine machten wir uns dann auf den Weg zum nahe gelegenen Headquarter von LEONI Shanghai.

Dort wurden wir vom deutschen General Manager Christoph Luehr und General Manager Assistent LESS Jessie Qui empfangen. Dieser schilderte uns seine Erfahrungen zum Leben in China, das derzeitige schwierige wirtschaftliche Umfeld und die Entwicklung der Kabelsysteme in den vergangenen Jahrzehnten. Auf die Vorstellung der LEONI-Gruppe und des Produktportfolios durch Sales Manager BA AP Thomas Mayer folgte eine umfassende Werksführung mit Plant Manager Chandrashekhar Garge und Produktion Manager Jim Guo. Abgerundet wurde die Führung durch ein kleines Praktikum. In diesem hatten wir die Möglichkeit an Kabeln das Tapping und das Wire Hausing eines Kabelstrangs unter Anleitung selbst auszuprobieren.Mi 11.03 LEONI Shanghai
Spätestens jetzt wurden den Gruppenmitgliedern der unglaubliche manuelle Aufwand und die Komplexität bei der Produktion von Boardnetzen deutlich.
Abgeschlossen wurde dieser interessante Tag durch ein gemeinsames chinesisches Abendessen bei dem wir in entspannter Atmosphäre unsere bisherigen Erfahrungen mit Leben und Arbeiten in und mit China austauschen konnten.
Satt und mit vielen neuen Erkenntnissen ausgestattet erreichten wir dann gegen 21.00 Uhr wieder unser Hotel.

Siemens und Tongji-Universität

Anna Schüpferling am 11.Mär.2009 um 19:03 Uhr

Di 10.03 - Siemens Shanghai am Montagabend aus dem Pudong zurückgekehrt, brachen wir am Dienstag wieder in Richtung des Finanzviertels auf. Wir wurden von Dr. Meng, dem Siemens Ostchina CEO empfangen und über die Geschäfte des drittgrößten Standorts nach Erlangen und München informiert. Den größten Umsatz macht Siemens mit öffentlichen Infrastrukturprojekten, z.B. Hochgeschwindigkeitszüge und dem Stromnetz.

Am Nachmittag fanden wir uns an der Tongji Universität ein und wurden von Herrn Zheng empfangen und von der sehr netten Studentin Bei über das Unigelände begleitet. Nach der Besichtigung der Bibliothek und des Museums trafen wir uns mit Studierenden eines Deutschkurses für Techniker und stellten unsere Uni und unsere Heimat vor.

Bericht der Tongji

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